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- Allgemein (91)
- 24.4.2012: Neues Jahr - neues Glück
- 3.11.2011: Bäbelin im Oktober 2011
- 24.10.2011: V. Deutsches Templertreffen auf der Tannenburg
- 6.9.2011: Kaiser Otto Fest in Magdeburg
- 1.7.2011: Die Templer kommen... zum vierten mal nach Adventon
- 8.6.2011: Neustadt-Glewe
- 25.5.2011: Sturm auf Bäbelin
- 24.5.2011: Klosterfest in Rühn
- 18.11.2010: Besuch im Kloster Rühn
- 31.10.2010: Neulich an der Moschee
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Bäbelin10.10
22.10.2010 von Berthold von Krukow.
Nach den letzten Malen in Bäbelin konnte es eigentlich nur besser werden und so war es. Natürlich gab es auch die eine oder andere Reiberei aber im Großen und Ganzen verlief das Fest wider Erwarten weitgehend scön und einträchtig.
Das Lager war hervorragend organisiert, dank Bruder Renatus von der Komthurey Mittelmark. Die Leute waren alle hochmotiviert und freuten sich sogar auf das Schlachtgetümmel mit dem Rabenbanner, die bekanntermaßen nicht zimperlich sind. So war die Warnung unseres Präzeptors Midan vn Malterstorp, die Raben würden auch den einen oder anderen Kopftreffer landen - ganz aus Versehen natürlich - gelinde gesagt untertrieben.
Für das leibliche Wohl wurde hervorragend gesorgt, dank Julia und Tiberias und all der vielen fleißigen Helfer. Dass es dennoch zu dem einen oder anderen Engpaß kam, sei mal dem Umstand geschuldet, dass einige Absprachen und Anweisungen einfach nicht klar formuliert waren. Improvisation war gefragt. Aber letztendlich mußte niemand hungern oder gar dursten. Die meisten haben sich bemüht fleißig mit Hand anzulegen, damit das Lager gut läuft, egal ob es galt Wasser zu holen, Holz zu spalten oder morgens als erster das Feuer zu entfachen, damit zum Frühstück dampfender Kaffeeauf dem Tisch stand.
Zuletzt spielte sogar das Wetter mit und so hatten wir zwar Sonntag Morgen zwar Reif auf den Zelten, aber dafür den ganzen Tag Sonne und angenehme Temperaturen.
Wäre da nicht die Trauer um Rommy Burmeister gewesen, es hätte das Event des Jahres werden können. So war die ganze Stimmung jedoch ein wenig andächtiger, zumindest bei denen, die sie näher gekannt hat.
Fotos findet Ihr wieder im Album der Komthurey
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Burgfest auf Burg Stargad
18.8.2010 von Berthold von Krukow.
Eine kleine Abordnung der Balley war diesmal offiziell zum Burgfest nach Stargad abgeordnet, um auch dort die Präsenz des Ordens zu zeigen. Leider stand das Fest unter keinem guten Stern und Petrus schüttete das Wasser eimerweise über den Gästen aus. So war man froh über jede Regenpause, wo man sich dann mal kurz unter den freien Himmel wagen konnte.
Ich hoffe, den Leuten hat es dennoch ein wenig Vergnügen bereitet und es war schön dabeigewesen zu sein.
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Für einen guten Stuhlgang
22.7.2010 von Berthold von Krukow.
Lange wars geplant und lange aufgeschoben, weil immer was anderes wichtiger war. Doch jetzt hab ich mich dran gemacht und - er ist fertig. Er kann transportfreundlich zerlegt werden und seht festauffast jedem Untergrund.
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Märchenhaftes Schwerin
19.7.2010 von Berthold von Krukow.
Am Wochenende 16. bis 18. Juli war in Schwerin, der Landeshuptstadt von Mecklenburg Vorpommern ein großer Markt angekündigt. Es sollte “Märchenhaft” werden.
Um es kurz zu machen, das Ambiente so mit dem Schweriner Schloß im Hintergrund war toll, die Leute waren nett aber wie sich die Stadt um uns gekümmert hat, war Sch**** und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die sanitären Bedingungen waren unter aller Sau.
Wir hatten wenig Veranlassung da ein großes Programm abzuziehen, so mit Schaukämpfen und Andachten. Wir haben die Fragen der Besucher beantwortet und ihnen einen anderen Blick auf den Templerorden vermittelt, aber zu mehr hatte keiner von uns Lust. Schade eigentlich, da hat sich Schwerin keinen Gefallen mit getan. Das wird es so sicher nicht wieder geben, jedenfalls nicht mit uns.
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Ludwigsburg anno 1377
19.7.2010 von Berthold von Krukow.
am 10. und 11. Juli hieß es wieder so war “Ludwigsburg anno 1377″. Wir waren wieder dabei und diesmal mit einer richtig großen Truppe. Nur der Hof des Schlosses Ludwigsburg wird leider nicht größer, so wurde es diesmal ganz schön eng. Außerdem waren die Temperature, wie damals vor Akkon, 36°C, keinWölkchen am Himmel. Zu heiß zum Kämpfen, selbst still herumstehen trieb einem schon den Schweiß aus allen Poren.
Aber die Leute waren gut, wir hatten nette Nachbarn und die Stimmung war einfach super und es gab kaum Probleme, die die Stimmung getrübt hätten.
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Ein Schild entsteht
28.6.2010 von Berthold von Krukow.
Ein lange gehegtes Vorhaben, der Bau eines Reiterschildes sollte in diesem Jahr endlich Gestalt annehmen. Also bin ich erst einmal in den Baumarkt gegangen und habe mir zwei Sperrholzplatten in der entsprechenden Größe besorgt.
Diese Platten wurden mit Holzleim aneinander geleimt. Dazwischen wurde allerdings zur besseren Stabilität noch eine Lage Zeltleinen eingefügt. Dies noch nicht fest ausgehärteten Platten wurden mittels Spanngurten um ein Bündel Rundhölzer ( ich hab meine Zeltstangen dafür mißbraucht) herumgebogen und dann trocknen lassen.
Nach dem Trocknen wurde mittels Schablone die Schildform aufgezeichnet und anschließend per Laubsäge ausgeschnitten und die Schnittkanten mit Schleifpapier abgerundet. Die Wölbung war recht kräftig, da sich der Rohling weniger zurück gebogen hat, als ich erwartet hatte.
Anschließend wurden Innen- und Außenseite nochmals mit Zeltleinen beklebt, wobei der Rand der Innenschicht mit dem Holzrand abschloß, die Außenschicht wurde so bemessen, daß man sie umschlagen und von der Rückseite am Schildrand annageln konnte.
Danach wurden die Bohrungen für die Riemenhalterungen angebracht. Ein kleines Stück Schafsfell wurde als Armpolster aufgenagelt und mit Fell- und Wollresten ausgestopft. Dann wurden die Tragegriffe aus stabilem Leder mittels Flachkopfschrauben befestigt.
Die Muttern wurden durch kleine Lederstücken, die angenagelt wurden abgedeckt. Das hat zum einen einen optischen Wert, dient aber auch der Sicherheit, da dadurch die scharfkantigen Schrauben abgedeckt werden.
Die schwierigste Aufgabe sollte es sein, den gesamten Schild auf der Vorderseite mit Rohhaut zu bespannen. Dazu wurde ein entsprechend großes Stück Rinderrohhaut über Nacht in Wasser eingelegt. Dadurch wird es weich und geschmeidig, was die Verarbeitung enorm erleichtert. Außerdem dehnt sich die Haut im Wasser und zeiht sich beim Trocknen wieder zusammen, wodurch sich die Spannung, mit der die Haut auf dem Schild aufliegt wesentlich erhöht.
Die zugeschnittene Haut wurde mit Nägeln provisorisch fixiert und anschließend mit Sehne rundum vernäht.
Vernähen hört sich relativ einfch an. Die Sehne geht durch die Rohhautdie 1. äußere Stofflage, die beiden Sperrholzplatten samt innerer Stofflage und Kleber und dann wieder durch die äußrer Stofflage und die gegenüber liegende Rohhautschicht hindurch. Das näht man nichteinfachmal so, weder mit Maschine, noch mit Hand. Jedes Loch mußte vorgebohrt werden.
Die leichteste Übung sollte dann das Bemalen des Schildes sein. Dazu wurde weißes Pigment mit Ei und Bier (zwei im Mittelalter gebräuchliche Bindemittel) angerührt. Die Paste wurde mit einem Pinsel auf die Vorderseite aufgetragen. Das obere Drittel sollte schwarz werden. deswegen wurde in die weiße Paste Kohlenruß eingerührt. Das Ergenis war zunächst zufriedenstellend…. .
Leider stellte sich alsbald heraus, daß das schwarze Feld nicht Farbecht war, das Schwarz färbe auf alles ab, womit es in Berührung kam. Das Weiß hingegen war farbecht. Leider begann es nach nur zwei Tagen ohne jegliche Gewalteinwirkung von alleine abzubröckeln. Das Schwarz bröckelte auch aber nicht so stark.
Also werde ich auf ein anderes Bindemittel zurückgreifen müssen. Zunächst werde ich Gummi arabicum versuchen, wenn das auch nicht hält, dann warscheinlich mit …. Latex?
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Burgfest Neustadt-Glewe Juni 2010
17.6.2010 von Berthold von Krukow.
Neustadt-Glewe gilt unter Mittelalterbegeisterten schon lange als Geheimtip und so war ich persönlich sehr gespannt auf das, was mich dort erwarten würde. Daß dort mehr Wikinger und Slaven anwesend sein würden als hochmittelalterliche Ritter, war mir klar. Was mir nicht klar war, waren die Dimensionen, auf 20 (max. 30) HoMi´s kamen 300 bis 500 Wikis.
Das Lager war riesig und lag am Fuße der beschaulichen Burg von Neustadt-Glewe. Dazu kamen jede Menge Stände mit Handwerk und Fressereien. Das Templerlager umfaßte 5 Zelte, die von 10 Leuten bewohnt wurden. Davon wiederum waren nur 4 von der Balley - Miez, als einzige Dame, Tiberias, Eusebius und ich. Die anderen 6 waren unsere Gastgeber, auf deren Einladung hin wir nach Neustadt-Glewe gefahren sind - von den Freien Templern Septentrio.
Wir wurden sehr herzlich aufgenommen, uns wurde ein guter Platz im Lager zugewiesen und es wurde tatkräftig mit angepackt, sowohl beim Auf- wie auch beim Abbau. Gegessen wurde gemeinsam und auch die Andachten - in alt bewährter Weise von Eusebius abgehalten - wurden gemeinsam zelebriert. Wenn man nur dieses Lagerleben betrachtet, war der Markt super. Ansonsten war das Drumherum laut, schrill und völlig überteuert. Aber egal, die Begegnung mit den Septentrionern war es wehrt dort hin gefahren zu sein.
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Die Templer kommen… zum dritten mal nach Adventon
4.6.2010 von Berthold von Krukow.
Wie in den beiden letzten Jahren war auch 2010 wieder ein Templertreffen in Adventon geplant. Es war etwas früher als in den beiden Jahren davor, was organisatorische Probleme mit sich brachte für einige Gruppen. Auch die Balley war diesmal wieder nur durch mich vertreten. Selbst die Komthurey Mark war mit weniger Leuten angereist. Dafür waren die Templer aus Bayern diesmal mit von der Partie und natürlich auch wieder die Freunde aus Littauen, die im vergangenen Jahr erstmals dabei waren.
Am Samstag hatten wir ein wunderbares Wetter, die Aktivitäten waren gut geplant und reichlich Gäste anwesend.
Zu den festgelegten Zeiten wurden die Horen abgehalten - diesmal fast komplett in Latein. Das Pater noster muß ich noch üben.
Wer Bilder von diesem Wochenede sehen will sollte unter http://www.adventon-fotos.de/2010/29._und_30._Mai_2010_-_Die_Templer_kommen_sowie_Kochen_im_Mittelalter/index.html nachschauen. Hier nur einige Inpressionen:
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Heerbann in Bruchmühle
3.5.2010 von Berthold von Krukow.
Schon fast traditzionell fand diesjahr wieder der Heerbann in Bruchmühle statt.
Die Balley war reichlich vertreten und ich hoffe, dass diejenigen, die dabei waren hier ein paar Eindrücke hinterlassen.
Auf der Seite von Fotofloh hab ich einige Bilder gefunden, die mir zumindest einen kleinen Eindruck von dem vermittel, wie es war.
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Lager mit der Komthurey Mark
22.4.2010 von Berthold von Krukow.
Am Wochenende vom 18. bis 18. April war unser Komthurey mit einer kleinen Abordnung zum diesjährigen Eröffnungslager der Komthurey Mark im weit entlegenen Welver zu Gast. Wir wurden wie gewohnt sehr herzlich aufgenommen und es gab viele Aktivitäten mit den Gastgebern und den anderen anwesenden Gästen.
Bruder Tiberias und Julia nutzen das Wochenende, um weiter an ihrem neuen Zelt zu arbeiten. Ich merkte, daß mir der Winter doch mehr zugesetzt hatte, als ich vermutete. Bereits nach einen halben Stunde Schwerttraining tat mir der Schwertarm weh. Aber schlapp machen gilt nicht, also wurde nach einer kurzen Pause weiter trainiert.
Für Abwechslung beim Bogenschießen oder auch einer zünftigen Waldschlacht war ebenfalls gesorgt. Die Gastgeber hatten reichlich Zutaten für ein gemeinsames warmes Mal besorgt. Gekocht wurde dann gemeinschaftlich und jeder beteiligte sich wo er konnte, sei es denn direkt beim Zubereiten der Speisen oder eben beim Heranschaffen des Feuerholzes. Alles in allem war es ein gelungener Auftakt für diese Saison.
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